> Ich bins allmählich leid - so schlimm Kindesmisshandlungen
> insbesondere, aber sicher nicht nur in Form sexueller Gewalt, auch
> ist, das kann doch nicht sein, das dem ALLES untegeordnet werden
> kann.
Wo wird das denn gemacht? Wenn es mal so wäre, würde es unseren
Kindern vielleicht ein wenig besser gehen.
In der Tierwelt (wir sind auch Säugetiere) wird dem Nachwuchs
allerhöchste Aufmerksamkeit gewidmet. Das ganze Leben dreht sich um
die Kleinen. “Feinde” (das sind Leute, die den Kindern Gewalt antun
wollen, sei es in der Form von sexueller Nötigung)werden unter
Einsatz des eigenen Lebens vertrieben. So will es die Natur. Dies hat
sie uns in Form von Elternliebe mit Hormonen “eingebaut”, um die Art
zu erhalten.
Kinder sind wehrlos und brauchen unsere Hilfe. Es ist Aufgabe der
gesamten Gesellschaft, Kinder zu schützen und zu fördern. Das steht
sogar im Grundgesetz.
>
> Der Begriff alleine wird ja schon immer vollkommen undifferenziert
> durch die Gegend geschmissen - Kinderpornografie deckt doch die
> Gesamte Spanne von einem Spanner Foto in der Umkleide über bewusste
> ‘erotische’ Darstellung von Kindern bis hin zu im Bild festgehaltenem
> sexuellem Missbrauch ab. Wenns doof läuft, und ein besorgter
> Jugendschützer das so interpretiert, dann ist ein Foto der eigenen
> Kinder wie sie in der Badewanne planschen ja schon Kinderpornografie.
Bei kinderpornographie geht es in erster Linie nicht um
frühentwickelte Teenager die beim Baden geknipst werden, sondern um
Kleinkinder oder Säuglinge, deren Leben zerstört wird.
>
> Letztlich wird der Begriff doch mittlerweile schon synonym für das
> manifestierte Böse des Internet verwendet - und genauso ist dann auch
> das Vorgehen dagegen.
Ein Stuerhinterzieher geht länger in den Knast als ein
Kinderschänder, bzw. ein Pädophiler. Wo ist da deine Hexenjagd?
> 350 Fälle in Badenwürttemberg im ganzen Jahr.
> Auch wenn ich mal unterstelle, das hinter jedem dieser Fälle
> tatsächlich ein Kindesmissbrauch steht (was der Begriff so nicht
> hergibt) und entsprechend schlimm ist - man mus doch mal die Kirche
> im Dorfe lassen.
Du vergisst die hohe Dunkelziffer, die das ganze sicherlich in der
Realität potenziert.
Wieviele ‘normale’ Missbrauchsfälle von Kindern hat
> es denn in dem Zeitraum in Badenwürttemberg gegeben? Von
> Vernachlässigungen und so weiter und so fort will ich gar nicht
> anfangen? Da dürften 350 Fälle allein in Stuttgart wahrscheinlich
> sehr niedrig geschätzt sein. Da schreit aber keiner, das regelmässige
> Haussuchungen bei allen Erziehungsberechtigten durchgeführt werden
> sollen, um das Wohl der Kinder sicherzustellen. Warum nicht?
Weil immer noch viel zu viele Menschen mit sich selbst beschäftigt
sind und sich nur um ihren eigenen Kram kümmern.
>
> Der Vergleich ist sicher übertrieben, aber es ist schon irre, wie ein
> einziges schwammiges Schlagwort reicht, damit dem sämtliche
> Bürgerrechte und jedes Mass für Verhältnismäßigkeit untergeordnet
> werden. Dazu dann auch noch der Verweis auf diesen wirklich
> haarsträubenden Artikel aus dem Bereich des Bundeskriminalamts.
Das Wort “Kinderpornographie” ist für absolut eindeutig. Ich sehe
keinen Grund, diesen als schwammig zu bezeichnen.
> Dieses ganze Phänomen Kinderpornografie, so wie damit umgegangen
> wird, ist für mich ein Paradebeispiel für professionelle
> Volksverdummung.
Versteh ich nicht.
Tom
polizei..]
>
> > Nein. Der Begriff ist eindeutig definiert. Kipo ist die Darstellung
> > von Kinder (will heißen unter 14, darüber nur bei bekanntem Alter
> > unter 18) in eindeutigen Posen.
>
> und wie passen dann zeichnungen und erfundenen geschichten in diese
> “eindeutige” definition?
Zeichungen sind auch eindeutige Darstellungen, oder? Der Verdacht
einer Mißbrauchs ist da doch gegeben. Bei erfundenen Geschichten bin
ich mir nicht ganz sicher, die geben zwar einen Grund weiterzusuchen,
aber strafbar dürften die nicht sein, wegen fehlendem Mißbrauchs.
> > Kleine Kinder am Strand, in der
> > Badewanne etc fallen da nicht drunter.
>
> falsch. werden solche bilder im zusammenhang mit
> kinderpornographischen bildern gefunden, dann werden sie sehr wohl
> zunächst auch unter “kinderpornographie” subsummiert. die endgültige
> bewertung fällt dann in den ermessensspielraum des richters.
Wenn einer in mein Fotoalbum schaut und dort Bilder von meinen
Kindern beim Spielen am Strand sieht, ist das verdammt nochmal keiner
Kipo. Diese Art der Darstellung ist nicht strafbar Herrgott
nocheinmal. Das da immer viel zu viel hineininterpretiert wird ist
wahr. Aber das wars dann auch schon wieder.
mfg
mbuck
>
> > Die Kameras strategisch geschickt aufgestellt, kannst du die Vergabe
> > von Speedtickets automatisieren.
> > Wenn die zwei Kameras 65km auseinanderliegen, und der Fahrer 20min
> > gebraucht hat, kann er ein Tempolimit von 130 km/h nicht eingehalten
> > haben. Natürlich müßte das man mal umrechnen auf aktuelle Distanzen
> > und Geschwindigkeitsbegrenzungen.
>
> Das gibt’s eh schon. Nennt sich “Section Control”.
> http://www.vignette.at/index.php?idtopic=95
> http://www.oeamtc.at/netautor/pages/resshp/anwendg/1103906.html
Könnte man ja kombinieren und damit Synergieeffekte nutzen. Section
Control, Fahndungslisten abwerken und nach den Vignetten schauen.
Alles auf einmal…
Einzig die Ampelkameras wie am Gürtel gehen da nicht auch noch damit,
weil auf Autobahnen muss noch nicht überwacht werden, ob jemand bei
Rot in die Kreuzung einfährt…
Rashim
polizeinzig die Ampelkameras wie am Gürtel gehen da nicht auch noch damit,
> > weil auf Autobahnen muss noch nicht überwacht werden, ob jemand bei
> > Rot in die Kreuzung einfährt…
>
> Es gibt auf Autobahnen zwar keine Kreuzungen, aber sehr wohl Ampeln.
> Auch die können mal Rot sein und dann rechtswidrig überfahren werden.
Meist vor Tunneln, oder? Da wird aber schon überwacht (wurde da nicht
vor kurzem jemand aus dem Verkehr gezogen, der mitten im Tunnel
umdrehte und als Geisterfahrer retour fuhr. Tunneleinfahrt auf rot
gestellt und die Polizei hat dann auch schon auf den Knaben
gewartet).
Sonst sind mir die Ampeln auf Autobahnen noch nicht untergekommen.
Natürlich Baustellen ausgenommen.
> Außerdem gibt es Kreuzungen auf Autostraßen, die ja auch
> Mautpflichtig sind. Wahrscheinlich gibt’s da auch welche mit Ampeln.
Ist nicht ein Feature der Autostrasse, dass sie kreuzungsfrei ist?
> Was mich wieder an die spannende Frage erinnert, was eine Ampel,
> juristisch gesehen, überhaupt ist. Vielleicht eine Verordnung? Aber
> wer ist dann der Verordnungsgeber, ein Computer?
Aber das ist
> eine andere Geschichte.
Nun ja, da bist Du als Jurist doch eher in der Lage eine Antwort zu
geben oder zu fingen. Ich kann da nur raten ;). Wobei ich die
Gürtel-Ampelkameras sehr sinnvoll finde. Dann hört sich hoffentlich
mal das Drüberfahren bei dunkelorange auf.
Rashim
Wien: Indem Österreichs Polizei einen besonders blöden Vorwand für
ihr neues Kennzeichenüberwachungssystem benutzte, lockten sie prompt
die Presse, allen voran das Heise-Forum, und deren Leserschaft auf
die falsche Fährte. Die Leser stürzten sich sofort auf die Behauptung
man wolle Kfz-Dieben damit auf die Spur kommen und machten sich über
die “dummen” Österreicher lustig die tatsächlich glaubten, Kfz-Diebe
würden keine Kennzeichen wechseln.
Nur wenige Monate später, das System war gerade mit Millionenaufwand
aufgebaut worden, stellte sich wie nicht anders zu erwarten heraus,
dass man damit tatsächlich keine tausende von Kfz-Dieben fangen kann.
Doch die Politik hatte schon eine Lösung parat damit das Geld nicht
völlig in den Sand gesetzt waren: Man programmierte die Software
einfach ein wenig um und schon liesen sich mit dem System alle
Fahrzeuge erfassen und speichern die an solch einer Anlage vorbei
fuhren. Die Daten wurden dann in einer zentralen Datenbank erfasst
und dienen nun zum Erstellen von Bewegungsprofilen und ausfindig
machen von Steuersündern.
War dies am Ende von Anfang an so geplant gewesen ?
polizeiticker Faketicker Faketicker Faketicker Faketicker
Es ist ein Pilotprojekt: Zehn Streifenpanzer hat die Deutsche
Polizeiarmee mit allem ausgerüstet, was gut und teuer ist.
Aufklärungsdrohnen, Scharfschützengewehre, Roboguards,
Daumenschrauben, Flugabwehrwaffen, Bundestrojaner, Beweisgeneratoren,
Granatwertfer und schnelle Datenleitung per UMTS zur Anbindung an die
zentrale Bürgerdatei kommen hier zum Einsatz. So können die
Polizisten vor Ort sämtliche Personendaten überprüfen,
Luftunterstützung anfordern, Terroristen präventiv neutralisieren,
Urheberrechtsverletzer dingfest machen und der Auslieferungsbescheid
wird auch gleich ausgedruckt. Das IM magazin.tv war mit dem
interaktiven Streifenpanzer unterwegs: Sind die Datenleitungen
wirklich abhörsicher? Was passiert, wenn die mobile Einsatzzentrale
wirklich mal in einen Hinterhalt der Taliban gerät?
Das Fernsehmagazin der IM beschäftigt sich zudem in seiner Sendung am
morgigen Luftschutzübungstag um 12:30 Uhr im Bundes-Fernsehen mit
neuen, drakonischen, aber gerechten Urteilen gegen Raubkopierer. IM
magazin.tv erklärt, warum Raubkopierer den Terrorismus unterstützen,
was sich durch diese Rechtsprechung geändert hat, und gibt Tipps, was
im Falle eines Terroanschlags zu tun ist. Des weiteren berichten wir,
warum das massenhafte Auftreten von Sahara-Wüstensandspinnen in der
Mark Brandenburg kein Zeichen für den Klimawandel ist. Darüber
hinaus hat die Redaktion in einem Test neun tolle neue Plugins für
den Germania Webbrowser auf Stärken und Vorteile abgeklopft.
:
….
>> immer. Aber ich kann mir kaum vorstellen das dies aus
>> ‘Liebe am Nächsten’ geschiet.
> gehst du arbeiten, weil es dir SPAß macht??
ein klein wenig ist jede schon verantwortlich fuer ihre berufswahl.
die eine machts fuers geld, die andere fuer den spass, wieder andere
fuer wieder anderes.
>> der Satz ist gut! Genau das ist es! hauptsache ‘Regelmäßig
>> und Pünktlich’. So wird die Polizei zum Abbild der
>> Geselschaft. HAUPTSACHE REGELMÄßIG UND PÜNKTLICH. Egal ob
>> Leben drin steckt oder nicht. Das Gesetz macht tot.
> Tja, das konfuse ist halt nur, daß die “streifenhörnchen”
> nicht die gesetzte machen,
stimmt.
> sondern nur das befolgen MÜSSEN
stimmt nicht. wem die gesetze zuwider sind, die wird nicht zum
gesetzeshueter.
und wer sich zum inneren gesetz gemacht hat, keine gewalt gegen andere
auf befehl auszuueben, die wird keine uniform tragen koennen.
> was die leutz verzapfen, die DU WÄHLST. (jetzt bitte keine
> grundsatzdiskussionen über wahlen u.ä. :))
>> Und ein Rechtsstaat wird von Toten verwaltet.
> gestalten tun ihn andere! auch du!
nicht ganz. die waehler waehlen die, die gestalten.
(und in den USA waehlen die waehler die, die waehlen;-)
….
mfg,
frajo rolofs
>
> > Alecsander schrieb am 4. Januar 2006 14:00
> >
> > > Papa Teresa schrieb am 4. Januar 2006 13:50
> > >
> > > > Alecsander schrieb am 4. Januar 2006 13:48
> > > >
> > > > > Also, bei mir ist da Mitleid für Leute, die per Vorkasse zahlen und
> > > > > keine Ware bekommen schon lange ausgegangen.
> > > >
> > > > Warum? Du weißt in aller Regel, wem das Konto gehört, auf das Du
> > > > überwiesen hast, und kannst dagegen vorgehen.
> > >
> > > Mein Problem ist in erster Linie, dass ich Geld an jemanden Schicke,
> > > das ich mir, wenn ich es selbst überweise, nicht einfach Zurückholen
> > > kann.
> > > Wie man da schummeln kann, weiß ich nicht, ich bezweifele aber z.B.
> > > dass mir die Bank “einfach so” die Adresse eines beliebigen Kunden
> > > nennt, nur weil ich ihm Geld überwiesen habe.
> >
> > Aber genau das ist doch das Problem! Wenn Du erst bei der Bank
> > nachfragen mußt, wem das Konto gehört, dann kennst die *Identität*
> > Deines Handelspartners nicht. Würdest Du die kennen, gäbe es kein
> > Problem.
> >
> > Papa
>
> Das habe ich nicht verstanden:
> Du sagst, es ist sicher, per Vorkasse zu bezahlen, weil man
> denjenigen kennt, dem man Geld überweist,
Weil der Inhaber des Kontos bekannt ist. Im Zweifelsfall, wenn alle
Stricke reißen, kannst Du die Identität über eine Anzeige
herausfinden.
Dazu ist das Verfahren da.
> dann sage ich, ich kenne
> ihn nicht mit Adresse und du sagst, genau das ist das Problem?
Das ist das Problem der Handelsplattformen (und damit auch Deins).
Würden die Handelsplattformen die Identität prüfen, müßte der
Verkäufer nicht Angst haben, die Ware an jemanden zu schicken,
der sich Klaus Müller nennt, in Wirklichkeit aber gar nicht so
heißt. Wäre die Identität aber verifiziert, so daß sicher feststeht,
wer die Person ist, dann würde so einige Verkäufer nicht mehr auf
Vorkasse bestehen. Und somit wäre auch Dein Problem gelöst.
Papa
polizei Papa Teresa schrieb am 4. Januar 2006 14:10
> >
> > >
> > > Was wäre Dein Vorschlag für eine faire Methode für beide Seiten?
> >
> > Es gibt da keine faire Methode.
>
> Ich halte die Überweisung für fair.
>
> > Eine Partei muss in Vorleistung gehen.
>
> Vorleistung bedeutet aber nicht, daß man nichts in der Hand hat.
> Bei der Überweisung hast Du einen Einlieferungsbeleg bzw. einen
> Kontoauszug und kannst die Zahlung beweisen.
Da habe ich nicht viel von, wenn der VK ein Betrüger ist oder pleite
oder beides. Insbesondere habe ich aber auch gar nichts davon, wenn
der VK mir etwas kaputtes schickt oder falsches.
> Schicke ich jedoch
> etwas an einen nicht identifizierten Käufer an eine “falsche”
> Adresse auf Rechnung, habe ich keine Ware *und* kein Geld.
Tja.
>
> Papa
Gruß,
sb
>
> > Vorkasse per Überweisung ist für den Käufer sicher, da die Banken
> > in Deutschland die Identität des Kontoinhabers prüfen. Man weiß,
> > wer dahintersteckt und hat einen Überweisungsbeleg bzw. Kontoauszug.
>
> Das unsicherste für den Kunden. Eine Rückbuchung ist nicht möglich.
Das ist fair für beide Seiten. Der Verkäufer hat Dein Geld, Du die
Quittung über die Zahlung.
> Was nutzt ein Überweisungsbeleg? Anzeige und eine Klage,
Erst einmal Frist setzen und mahnen. Danach kann man immer noch
klagen.
> das kann dann lange dauern.
Nur Du kannst etwas dafür, wenn Du es so eilig hast.
> Dann gibt es “Händler” die Ganzseitenanzeigen schalten lassen,
> Supersonderangebot bei Vorkasse und Lieferzeit mindestens 14 Tage. In
> den 14 Tagen werden ein paar 100Tausende kassiert und dann macht der
> Laden dicht. Schon gewesen in Berlin im letzten Jahr.
Das gibt es immer wieder. Dann gibt’s noch die, die in einen Laden
gehen, etwas rausnehmen und einfach weglaufen. Oder sich etwas auf
Rechnung bestellen und dann einfach nicht zahlen.
Papa