Wien: Indem Österreichs Polizei einen besonders blöden Vorwand für
ihr neues Kennzeichenüberwachungssystem benutzte, lockten sie prompt
die Presse, allen voran das Heise-Forum, und deren Leserschaft auf
die falsche Fährte. Die Leser stürzten sich sofort auf die Behauptung
man wolle Kfz-Dieben damit auf die Spur kommen und machten sich über
die “dummen” Österreicher lustig die tatsächlich glaubten, Kfz-Diebe
würden keine Kennzeichen wechseln.
Nur wenige Monate später, das System war gerade mit Millionenaufwand
aufgebaut worden, stellte sich wie nicht anders zu erwarten heraus,
dass man damit tatsächlich keine tausende von Kfz-Dieben fangen kann.
Doch die Politik hatte schon eine Lösung parat damit das Geld nicht
völlig in den Sand gesetzt waren: Man programmierte die Software
einfach ein wenig um und schon liesen sich mit dem System alle
Fahrzeuge erfassen und speichern die an solch einer Anlage vorbei
fuhren. Die Daten wurden dann in einer zentralen Datenbank erfasst
und dienen nun zum Erstellen von Bewegungsprofilen und ausfindig
machen von Steuersündern.
War dies am Ende von Anfang an so geplant gewesen ?
26 Mai
FT: Österreichische Polizei verarscht Heise-Journalisten - Österreichische Polizei will Videoüberwa…