>
> > Ich denke auch, das ein sogenannter “Hacker” bei einer mit 1024 bit
> > verschlüsselten Mail keine Chance hat diese zu knacken.
> >
> > Was man aber nicht vergessen sollte ist, das ein Hacker oder
> > meinetwegen auch ein “Profi-Hacker” in der Regel keine Ausrüstung im
> > Wert von mehreren Hunderttausend Euro sein eigen nennt, die speziell
> > für das knacken verschlüsselter Daten konzipiert wurde.
> > Ermittlungsbehörden oder Geheimdienste werden solch eine Ausrüstung
> > in der Regel doch besitzen?
>
> Da machen Sie leider einen Gedankenfehler. Nehmen wir an, irgendeine
> Behörde könne 1024-Bit RSA-Schlüssel knacken. Ein Hacker kann dies
> ganz klar nicht.
>
> Nehmen wir nun einen 1025-Bit RSA-Schlüssel, so ist es bereits
> doppelt so schwer zu knacken. Bei 1034-Bit ca. 1000x so schwer, bei
> 1044 ca 1 Millionen mal so schwer. Ein 2048-Bit RSA-Schlüssel ist
> also ca. 2^1024 (eine 1 mit mehreren hundert Nullen) mal so schwer zu
> knacken wie ein 1024-Bit RSA-Schlüssel.
>
Das würde stimmen, wenn es sich um einen symmetrischen Schlüssel
handeln würde (da reichen schon 256 Bit). Bei Public Key Verfahren
mit asymmetrischer Verschlüsselung ist das etwas anders.
Über empfohlene Schlüssellängen:
http://www.counterpane.com/crypto-gram-0204.html#3 [englisch]
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